Raucherhusten: Symptome, Ursachen, Behandlung, Therapie - E-Zigarette

Unter Raucherhusten werden zusammengefasst all jene Erkrankungen der Lunge verstanden, die sich nach langjährigem Zigarettenkonsum entwickeln können. Die Fachsprache verwendet den Begriff „chronisch-obstruktive Bronchitis“ (COPD) gleichfalls als Sammelbegriff. Heilbar ist COPD nicht, nur die Symptome lassen sich in ihrer Ausprägung abmildern. Langjährige Raucher kennen das Phänomen: Vor allem am Morgen, nach dem Aufstehen, müssen sie zähflüssigen Schleim ab husten und nicht selten leiden die Betroffenen unter Atemnot.

Symptome und Ursachen des Raucherhustens

Als Ursache dafür gelten all jene schädlichen Substanzen, die sich zu tausenden bei der Verbrennung von Tabak entwickeln. Durch vermehrte Schleimbildung versuchen die Bronchien sich zu schützen. Eine besonders hohe Anzahl von freien Radikalen befindet sich dann in der Lunge und im gesamten Atmungstrakt, die dem Körper eigenen Abwehrmechanismen versagen zusehends. Allerdings erkranken auch gelegentlich Menschen an COPD, die etwa giftigen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind oder sich durch eine Infektion, etwa mit Tuberkulose, irgendwo anstecken.

Der eigentliche Husten entwickelt sich spontan, wird chronisch und schränkt die Lebensqualität der Betroffenen zunehmend ein. Ein leicht bräunlicher Unterton im Auswurf weist dann immer wieder auf die zahlreichen Giftstoffe in der Lunge hin, auch Blut wird manchmal beobachtet. Am Anfang husten die Patienten nur bei massiver Belastung, später genügen schon geringste Anstrengung, um einen quälenden Anfall auszulösen. Kurzatmigkeit und Geräusche beim Ausatmen gelten als erste Warnzeichen, oft kommen weitere Symptome dazu. Wer dergleichen beobachtet, sollte sich an einen Facharzt für Lungenheilkunde wenden. Oftmals ignorieren Raucher solche Anzeichen und die Therapiemöglichkeiten werden nicht voll ausgeschöpft.

Die Therapiemöglichkeiten

Pumologen sind Fachärzte für Erkrankungen der Lunge. Durch verschiedene Tests diagnostizieren sie die Art der Krankheit und verordnen geeignete Gegenmaßnahmen. Bei chronisch-obstruktiver Bronchitis wird dem Patienten natürlich zur Aufgabe des Rauchens geraten, da die schädlichen Einflüsse unbedingt reduziert werden müssen. Die Patienten müssen dann ein sehr bewußtes Leben führen und ihre Krankheit genau beobachten. Obwohl COPD bisher nicht heilbar ist, bietet die Pharmazie glücklicherweise eine ganze Reihe von Gegenmaßnahmen, durch die ein fortschreitender Verlauf deutlich verlangsamt werden kann.

Medikamentös kommen sogenannte „Bronchodilatoren“ zum Einsatz, sie erweitern die Bronchien und bessern den Allgemeinzustand der Betroffenen. Ihre Belastbarkeit verbessert sich, das Atmen fällt dann viel leichter.

Auch die Gabe von Glucocorticoiden ist denkbar, gerade bei Patienten mit besonders schwerem Verlauf. Besteht eine starke Atemnot, ist neben der Gabe von Medikamenten eine spezielle Atemtherapie nötig, etwa durch eine langfristige Sauerstoffzufuhr durch spezielle Geräte. Extremes Fortschreiten der Krankheit führt manchmal sogar zur Transplantation eines oder beider Lungenflügel. Ein neues Organ ist dann vonnöten, ein Umstand, der aufgrund der geringen Anzahl passender Spenderorgane für viele Patienten zur eigentlichen Herausforderung wird.

Die E-Zigarette

Ähnliche Beiträge:

    None Found

Themen die gesucht wurden:

Dieser Beitrag wurde unter E-Zigarette abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.